Beim Gogo München denken die meisten Personen oft nur an knapp bekleidete Frauen, die beispielsweise in Clubs tanzen. Oft wird diese Variation des Animationstanzes mit Strippen verwechselt, jedoch gibt es hier gewaltige Unterschiede. Beim Gogo Dance handelt es sich wie bereits erwähnt um eine Form des Tanzes, die andere zum Mittanzen animieren soll. Gogotänzer sind sozusagen Vortänzer und sollen außerdem für eine gute Stimmung zum Beispiel auf Festlichkeiten sorgen. Es gibt zwei verschiedene Arten des Aufrtitts des Gogos, zum einen den “nur Gogo-Auftritt”. Bei dieser Prägung wird 3-4 Mal ca. eine Viertelstunde getanzt. Zum anderen gibt es die Showauftritte, bei denen mit Kostümen und Eingangsanimationen gearbeitet wird.
Warum viele das Gogo Dancing mit dem Strippen verwechseln, kann natürlich auch an einer bestimmten Form des Gogos liegen, nämlich dem Oben-Ohne oder Topless Gogo. Hierbei wird ohne Oberteil getanzt, was natürlich ziemlich an das Strippen erinnert. Diese Gogo-Art ist bei den meisten erfahrenen Gogo-Tänzern verpönt, da es nicht mehr die Hauptaufgabe des Gogos erfüllt, nämlich die Leute zum feiern zu animieren. Im Unterschied zum Gogo Girl, wird beim Striptease eher auf der sexuellen Schiene gefahren. Auch das auf dem Tisch Tanzen, nämlich der sogenannte Tabledance ist beim Gogo Tanzen nicht üblich. Vor allem bekannt wurde das Gogo Dance durch die Loveparade. Hier konnte man zum ersten Mal die Tanzform Gogo beobachten, die seither weder auf der Loveparade noch in sonstigen Dicos mehr wegzudenken ist.
Inzwischen erfreut sich das Gogo München immer größerer Beliebtheit, nicht nur bei den Gästen einer Disco. Viele Tanzschulen bieten nun auch immer häufiger sogenannte Gogo Kurse an, in denen man sozusagen in einem Crashkurs das Gogo Dancing erlernen kann. Jedoch erfordert eine berufliche Karriere als Gogos oder Tänzerin nicht zwangsläufig sofort eine Tanzausbildung, hierbei reichen oft Erfahrungen im Tanzbereich so wie Spaß am Tanz allgemein. Häufig wird zu Black Music oder Dance Gogo getanzt.
